SHAREuregio genehmigt

neues INTERREG-Projekt

car- und bikesharing-Systeme

SHAREuregio genehmigt

Am Dienstag, den 19. Juni wurde im Lenkungsausschuss des INTERREG V A-Programms das Projekt SHAREuregio genehmigt. Das Projekt „SHAREuregio“ entwickelt eine neue Form der Mobilität und macht das deutsch-niederländische Grenzgebiet damit zur europäischen Pilotregion für das Sharing von elektrischen PKWs und Fahrrädern.

Im Rahmen von SHAREuregio sollen elektrische Fahrzeuge grenzüberschreitend eingesetzt werden. Mithilfe einer App kann eine bestimmte Strecke reserviert werden. In erster Instanz richtet sich das Angebot auf eine beschränkte Anzahl von Unternehmen und Organisationen in der euregio rhein-maas-nord, deren Mitarbeiter oft für Dienstreisen über die Grenze fahren. Sobald das System operationell ist, soll die Anzahl der Fahrzeuge erhöht und das System auch für den Privatgebrauch geöffnet werden.

Vorreiterregion für Europa

SHAREuregio liefert einen Beitrag zur besseren Luftqualität mit weniger CO2– und Feinstaubemissionen. Dazu verbessert das Projekt die grenzüberschreitende Mobilität. Es kann damit zum Vorbild für andere Regionen in Europa werden, wo fehlende (ÖPNV-) Verbindungen oft einer engeren Zusammenarbeit im Weg stehen. In Zukunft könnten die Mobilitätsangebote und Verkehrsmittel besser miteinander verknüpft werden und es soll eine Plattform für „e-Mobilität als Dienstleistung“ entstehen.

Neben dem INTERREG-Beitrag aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) erhält das deutsch-niederländische Konsortium SHAREuregio, unter Leitung der Gemeinde Venlo, einen Finanzierungsbeitrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) und der niederländischen Provinz Limburg.