Interreg

Deutschland-Nederland

SHE - sustainable healthy euregio

SHE - nachhaltig gesunde euregio rhein-maas-nord

Grenzregionen sind von Natur aus im Vergleich zu Nicht-Grenzregionen wirtschaftlich benachteiligt. Eine starke (Grenz-)Region braucht auch gesunde Bürger. Dies bedeutet, dass es notwendig ist, die Kräfte in der ERMN auch im Bereich von (öffentlicher) Gesundheit und Wohlbefinden zu bündeln. Die Situation rund um das Corona-Virus zeigt einmal mehr, wie wichtig die euregionale Zusammenarbeit ist. Die WHO weist darauf hin, dass es wichtig ist, zu verstehen, dass eine gesunde Region, und damit eine Grenzregion, erreicht werden kann, wenn die Ziele der SDGs berücksichtigt werden. Aber in der ERMN kennen sich die Partner wenig oder gar nicht. Wenn die Barrierewirkung der Grenze verringert werden soll, müssen sich die Partner daher auf einer anderen Ebene kennenlernen und lernen, wie man mit euregionalen Gesundheitsfragen umgeht. Dies führt zu unserem Hauptziel, das darin besteht, eine Grundlage für die Umsetzung der SDGs auf euregionaler Ebene zu schaffen. Dies wird es der ERMN ermöglichen, als Modellregion im Gesundheitssektor zu fungieren. Denn obwohl es entlang der Grenze zwischen NL und DE mehrere gesundheitsbezogene Initiativen gibt, verbindet keine von ihnen bewusst die euregionale Zusammenarbeit mit den SDGs. Dieses Ziel hat zu den folgenden WPs geführt:
1. einen Einblick in die Strukturen des Gesundheitswesens zu gewinnen (WP 3)
2. Wissensaustausch und -erweiterung durch Themen wie übertragbare Krankheiten (Corona, Masern, Grippe), gesunde Jugendliche, schwer erreichbare Zielgruppen und Migranten. (WP 4)
3. euregionales Netzwerk in der ERMN. (WP 5)
4. die Bürgerbeteiligung. WP 6)
5. Identifizierung und Einsatz der SDGs. (WP 6)
Es werden Workshops, Studientage, Bürgerforen, Kongresse und Praktika für Fachleute sowie Berichte genutzt.
In Bezug auf die Zielgruppe konzentrieren sich die WPs auf die Partner selbst, ihre Netzwerkpartner, Politiker, Experten, Bürger, Unternehmen aus den Grenzregionen, Schulen, Selbsthilfegruppen und medizinisches Personal.

Projekt
Informationen

Geplante Projektkosten

348.396,00 €

Projektlaufzeit

1.7.2020 - 30.6.2022

Priorität

Soziokulturelle und territoriale Kohäsion des Programmgebietes

Lead Partner

Veiligheidsregio Limburg-Noord

Projektpartner

EPECS - European Empowerment for Customised Solutions, Rhein-Kreis Neuss (Gesundheitsamt), Kreis Viersen, Stadt Mönchengladbach, Landeshauptstadt Düsseldorf, euPrevent, GGD Zuid Limburg

Projekt
Finanzierung

Finanzierer Betrag
EPECS - European Empowerment for Customised Solutions 2.716,00 €
Stadt Mönchengladbach 5.043,00 €
Kreis Viersen 11.567,25 €
Rhein-Kreis Neuss (Gesundheitsamt) 11.690,25 €
Landeshauptstadt Düsseldorf 12.440,75 €
GGD Zuid Limburg 12.538,25 €
Veiligheidsregio Limburg-Noord 13.700,75 €
euPrevent 17.382,00 €
MWIDE NRW 43.549,50 €
Provincie Limburg 60.979,67 €
EFRE / EFRO 156.788,58 €