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PREpare

Pilot Region for Cross-border Emergency Care and Crisis Preparedness in the EUREGIO

PILOT REGION FOR CROSS-BORDER EMERGENCY CARE AND CRISIS PREPAREDNESS IN THE EUREGIO

Zusammenfassung
Ziel des PREpare-Projekts ist der Abbau der Barrierewirkung der Grenze auf die grenzüberschreitende Notfallhilfe und den vorbereitenden Katastrophenschutz im deutsch-niederländischen Grenzgebiet der EUREGIO. Im Laufe des Projekts werden durch Implementierung und Evaluation konkreter Pilotmaßnahmen juristische, organisatorische, kulturelle und sprachliche Hindernisse geebnet, ohne auf langwierige Prozesse zur Veränderung der diesbezüglich geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen warten zu müssen. Auf diese Weise wird die EUREGIO zu einer Notfallhilferegion, in der alle Einwohner die bestmögliche und schnellste Notfallhilfe erhalten, auch wenn sich diese im Nachbarland befindet. Das Rückgrat der grenzüberschreitenden Kooperation wird einerseits aus der aus den Entscheidungsträgern der Grenzregionen bestehenden Lenkungsgruppe gebildet. Andererseits übernehmen Expertengruppen, die sich aus Vertretern der Notfallversorgungseinrichtungen zusammensetzen, die Implementierung konkreter Aktionen in der täglichen Praxis. Zwei wichtige Ankerpunkte des Projekts sind die Wissensvermittlung über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit an das Personal und die grenzüberschreitende Kommunikation zwischen Einrichtungen, sowie mit Patienten und der Öffentlichkeit. Basierend auf der Evaluation der im Laufe des Projekts implementierten Maßnahmen entscheiden regionale und nationale Behörden nach Ablauf des Projekts, ob die Maßnahmen als Good Practices anderen Grenzregionen zur Implementierung empfohlen werden.

Über PREpare
Das PREpare-Projekt (Pilot Region for Cross-border Emergency Care and Crisis Preparedness in the EUREGIO) hat eine Laufzeit von April 2015 bis Mai 2018. Lead Partner ist das Bureau Acute Zorg Euregio (BAZE). PREpare ist das Folgeprojekt früherer Studien und Projekte, wie beispielsweise die INTERREG IV A-Projekte ACRE (Acute Health Care Region – EUREGIO) und SourcE (Staff in cross-border urgent care in the EUREGIO). Ziel des PREpare-Projekts ist die Verbesserung der Notfallhilfe und des vorbereitenden Katastrophenschutzes in der EUREGIO durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Auf diese Weise wird den Einwohnern dieser Region die bestmögliche und schnellste Notfallhilfe geboten, auch wenn sich diese im Nachbarland befindet.

Projektinhalt
Das PREpare-Projekt konzentriert sich auf verschiedene Aspekte, die für die Einrichtung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Notfallhilfe und der Prävention von Großschadensereignissen erforderlich sind. Dabei ist an organisatorische, juristische, technische und kulturelle Fragen zu denken. Die Notfallhilfeorganisationen in der EUREGIO haben gemeinsam beschlossen, dass die Grenze dort, wo es für den Patienten nachweislich von Vorteil ist, kein Hindernis darstellen sollte. Verschiedene Projekte und Initiativen haben zum Aufbau eines Kooperationsklimas geführt.

Struktur des PREpare-Projekts
Innerhalb des PREpare-Projekts wurden mehrere „Workpackages“ eingerichtet, die sich mit verschiedenen relevanten Fragen beschäftigen. So wird in einem Workpackage der Wissensvermittlung an die Fachkräfte der Notfallhilfe organisiert, damit sie grenzüberschreitend arbeiten können und dürfen. In einem anderen Workpackage wird die grenzüberschreitende Gefahrenkommunikation behandelt, damit in einem Notfall die Kommunikationswege an beiden Seiten der Grenze klar sind und schnell und gezielt gehandelt werden kann.

Dauerhafter Fokus auf Informationen und Kommunikation
Mittlerweile ist eine nachhaltig aufgebaute grenzüberschreitende Kooperation in der euregionalen Notfallhilfe entstanden. Vorbereitende Übungen, Kommunikationsabläufe und Empfehlungen für grenzüberschreitende Kooperationen im Katastrophen- oder Krisenfall haben dazu beigetragen.
Ein wichtiges Augenmerk gilt weiterhin der Wissensvermittlung über grenzüberschreitende Zusammenarbeit an Fachkräfte in der Notfallhilfe und Bürger in der EUREGIO. Das gilt auch für die grenzüberschreitende Kommunikation zwischen Notfallhilfeorganisationen und mit Patienten.
Die Partner in der euregionalen Rettungskette haben dazu auf Basis des euregionalen Rettungsnetzwerks eine zweimal jährliche Plattform errichtet. Diese bietet Raum für neue Kooperationsinitiativen und gewährleistet den Erhalt bestehender Kooperationen.

Online-Plattform https://spoedzorgrettung.nl/ oder https://rettungspoedzorg.de/
Ein wichtiges Instrument, um den Bürgern unsere Ambitionen näher zu bringen, ist das Webportal.
Über diesen „Meldepunkt“ wollen die Projektpartner die Bürger (und Fachkräfte) bitten, ihre Erfahrungen mit grenzüberschreitender Rettung (sowohl positive als auch negative Erfahrungen) mit ihnen zu teilen. Aber auch Vorschläge für mögliche grenzüberschreitende Kooperationen sind weiterhin sehr willkommen. Ziel ist es, durch diese Meldungen mögliche Engpässe aufzuspüren und wenn möglich Lösungen zu finden, um dem Ziel eines euregionalen Versorgungsgebietes auf diese Weise einen Schritt näher zu kommen.

Die aktuellsten Neuigkeiten über das Projekt finden Sie HIER.

Einen Artikel über das Projekt finden Sie HIER.

Kontakt:
Bureau Acute Zorg Euregio (BAZE)
Cees Schenkeveld
Tel: 0031-53-4872518
E-Mail: c.schenkeveld@acutezorgeuregio.nl

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Projekt
Informationen

Geplante Projektkosten

797.901,00 €

Projektlaufzeit

1.4.2015 - 31.5.2018

Priorität

Soziokulturelle und territoriale Kohäsion des Programmgebietes

Lead Partner

Bureau Acute Zorg Euregio

Projektpartner

EUREGIO, Landkreis Grafschaft Bentheim, Kreis Borken, veiligheidsregio Twente, Veiligheidsregio Noord- en Oost-Gelderland, Veiligheidsregio Ijsselland, Stadt Bocholt (Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie)