Interreg

Deutschland-Nederland

MariGreen

Hintergrund

Das Projekt MariGreen verfolgt einen integrativen Ansatz zur Entwicklung und Durchsetzung von GreenShipping-Technologien im deutsch-niederländischen Grenzraum. Die 12 Teilprojekte von MariGreen widmen sich der Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren insbesondere zur Verbesserung der Umweltbilanz, aber auch der Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Schifffahrt. Durch die Schifffahrt entstehen heute diverse Umweltbelastungen. Aufgrund des steigenden Transportaufkommens ist damit zu rechnen, dass die Emissionen der Schifffahrt insgesamt zunehmen werden. Daher werden Entwicklungen, die sich unter dem Dach von „GreenShipping“ mit emissionsärmerem und umweltfreundlicherem Schiffsverkehr befassen, immer bedeutsamer. Ergänzt wird die Problematik durch immer strengere Umweltauflagen. MariGreen legt einen starken Schwerpunkt auf die Marktorientierung in den Innovationsprojekten. Vor allem die Marktfähigkeit der Technologien
steht bei der Entwicklung im Vordergrund, aber auch logistische Innovationen, umwelteffiziente Transporte und Verkehrsverlagerungen hin zum Schiff.

Ziele

I. Entwicklung einer „grüneren“ Schifffahrt:

  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes und weiterer Emissionen

  • Energie effiziente und Ressourcen schonende Schifffahrt

  • Sichere Schiff fahrt zum Schutz der regionalen und globalen Küsten und Meere

II. Stärkung der maritimen Wirtschaft:

  • Erhalt und Schaffung von maritimen Arbeitsplätzen

  • Entwicklung „grüner“ maritimer Innovationen

  • Maritimer Technologietransfer grenzübergreifend zwischen Wissenschaft/Wirtschaft
  • Unterstützung grenzübergreifen der maritimer Ausbildung und Fachkräftegewinnung

III. Maritime Wissensvernetzung und Fachkräftegewinnung

  • Grenzübergreifende Wissensvernetzung maritimer Akteure
  • Grenzübergreifende maritime Fachkräftegewinnung

Das Projekt MariGreen wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des niederländischen Wirtschaftsministeriums (Ministerie van Economische Zaken), des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie des nordrheinwestfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk und der Provinzen Drenthe, Flevoland, Friesland, Gelderland, Groningen, Noord-Brabant und Overijssel kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programm-Management INTERREG bei der Ems Dollart Region (EDR).

 

Mehr Informationen finden Sie unter: www.marigreen.eu