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ID3AS

ID3AS - Grenzüberschreitender Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt "Sensortechnologie und Sensoranwendungen"

Die Sensortechnologie ist eine Schlüsseltechnologie zur Entwicklung innovativer, zukunftsfähiger Produkte, Dienstleistungen und Prozesse für kleine und mittelständische Betriebe (KMU). Doch der Zugang und Umgang mit der dazu benötigten technischen Expertise ist für KMU komplex.

Das Projekt ID3AS wurde deshalb mit dem Ziel initiiert, die vielfältigen Anwendungsgebiete der Sensortechnologie in der Grenzregion dauerhaft weiterzuentwickeln und für regionale Betriebe zu erschließen. Das Projekt ID3AS hat folgende Alleinstellungsmerkmale:

ID3AS bietet der regionalen Wirtschaft grenzübergreifende Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Sensortechnologie und deren Anwendung. Konkrete Messprobleme in den Unternehmen werden durch die lokalen Wissenspartner aufgegriffen, die technologische Lücke wird durch ID3AS identifiziert, auf technologische und wirtschaftliche Lösbarkeit analysiert und ein Entwicklungsplan für die praktische Umsetzung in den Unternehmen erarbeitet.

Für ausgewählte, hoch komplexe Problemstellungen und Innovationsvorhaben, die erhebliche Neuerungen für den Nutzer darstellen, werden Schlüsselprojekte initiiert. Diese Projekte werden in Konsortien interdisziplinär aus mehreren Unternehmen und Wissenseinrichtungen bearbeitet. Ziel ist es, ausgewogene praxistaugliche Systemlösungen auf dem aktuellsten Stand des Wissens mit einer hohen Nachhaltigkeit zu erarbeiten.

Sprachsensoren für Parkinson-Patienten
Ein Beispiel eines Schlüsselprojektes im Rahmen des INTERREG-Projektes ID3as ist die Entwicklung eines Systems für Parkinson-Patienten, dass diesen ermöglicht, lange und unabhängig zu Hause wohnen zu können. Fast alle an Parkinson erkrankten Menschen weisen ein Zittern, Schwäche und Steifheit in ihrer Stimme auf, was nicht nur belastend, sondern auch risikoreich ist. Aus diesem Grund ist die Notwendigkeit eines intuitiv bedienbaren Sprachanalysesystems entstanden, das dem Patienten erlaubt, selbstbestimmt den Verlauf seiner Krankheit zu verfolgen und zu dokumentieren. Ärzte empfangen die Ergebnisse der Analysen und können trotz räumlicher Distanz Anpassungen im System vornehmen, durch die die Patienten ihre Sprache mit Hilfe von Trainings verbessern können.


Zum Projekt (externer Link)

Projekt
Informationen

Geplante Projektkosten

9.105.937,00 €

Projektlaufzeit

1.10.2015 - 30.9.2019

Priorität

Erhöhung der grenzüberschreitenden Innovationskraft im Programmgebiet

Lead Partner

Hochschule Osnabrück Institut für Duale Studiengänge Lingen

Projektpartner

Hanzehogeschool, Kaderpartner NL + D ID3AS

Projekt
Finanzierung

Finanzierer Betrag
Provincie Fryslân 79.221,65 €
Provincie Overijssel 65.562,75 €
EFRE / EFRO 4.552.968,50 €
Hochschule Osnabrück Institut für Duale Studiengänge Lingen 234.000,00 €
Hanzehogeschool 234.000,00 €
Provincie Groningen 79.221,65 €
Provincie Drenthe 112.003,02 €
Kaderpartner NL + D ID3AS 2.322.059,10 €
Niedersächsische Staatskanzlei 758.524,55 €
Provincie Gelderland 65.562,75 €
Ministerie van Economische Zaken 602.813,03 €