Kick-Off Veranstaltung

Interreg-Projekt

Cleantech Energy Crossing

Kick-Off Veranstaltung

Am Mittwoch, den 1. März fand in Anwesenheit von ca. vierzig Teilnehmern der offizielle Kick-off des Projektes Cleantech Energy Crossing in Kleve statt.

Dieses Projekt, das größtenteils von dem EU-Programm INTERREG Deutschland-Nederland finanziert wird, will Cleantech-Innovationen in der Grenzregion fördern.

Cleantech Energy Crossing beabsichtigt, den städtischen Raum und die lokale Energie-Infrastruktur nachhaltiger zu gestalten. Das INTERREG-Projekt wird kurzfristig regenerative Technologien realisieren, die die Einwohner der Grenzregion näher ans Ziel einer CO2-armen Wirtschaft bringen werden.

Maarten de Vries, der bei der niederländischen Stichting Kiemt tätige Initiator, sagte in seiner Begrüßungsrede, er freue sich, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen KMU und Wissenseinrichtungen im Bereich erneuerbarer Energien jetzt richtig Gestalt annimmt. Die ersten Schritte dazu wurden bereits 2013 unternommen.

Sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden wird die städtische Umgebung für 30 – 40 % des totalen Energieverbrauchs verantwortlich gemacht. Mit der Realisierung verschiedener Innovationen und technologischer Produkte möchte das INTERREG-Projekt Cleantech Energy Crossing einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Niederlande (-20 % CO2-Emissionen vor 2020) und NRW (-25 % CO2-Emissionen vor 2020) leisten. Zur Verminderung des Energiebedarfs sind neue Technologien im Bereich der alternativen und dezentralen Energieerzeugung, -lagerung und -transport notwendig. Hier liegen für die KMU Chancen für Innovationen und zur Markteroberung.

Mit diesem Ziel vor Augen haben Stichting KIEMT und EnergieAgentur.NRW in einem Konsortium von mehr als 30 KMU, Wissens- und Forschungseinrichtungen und sonstigen Betrieben das Projekt Cleantech Energy Crossing entwickelt. Das Projekt Cleantech Energy Crossing verfügt über ein Gesamtbudget von € 4,9 Millionen und wird vom EU-Programm INTERREG Deutschland-Nederland unterstützt. Außerdem wird es anhand von Co-finanzierung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, des niederländischen Wirtschaftsministeriums und der niederländischen Provinzen Gelderland, Noord-Brabant, Limburg und Overijssel unterstützt.