Frühe Nachbarsprache

niederländisch lernen

in der Grundschule?

Frühe Nachbarsprache

Die Sprache des Nachbarn aus der Grenzregion sprechen: Das sollte selbstverständlich werden und beginnt mit dem Sprachunterricht in der Grundschule. In der Fernseh-Sendung „Ohne Grenzen – Zonder Grenzen“ ging es am Beispiel des Projektes „Frühe Nachbarsprache!“ nun um dieses Thema.

Fragment aus „Ohne Grenzen – Zonder Grenzen“ vom 22.11.2017. Produktion: RTV Drenthe / EV1.tv.

Abgesehen von der Sprache, sollen die Schulkinder auch die Kultur der Menschen im Grenzgebiet kennenlernen. Um die frühe Entwicklung des Sprach- und Kulturverständnisses zu stimulieren, werden Partnerschaften zwischen Schulen initiiert, Unterrichtsmethoden entwickelt und nachhaltige Aktivitäten für Grundschüler implementiert. Am Ende soll ein Curriculum entstehen, welches individuell auf die jeweilige Schule zugeschnitten werden kann.

Nahtloser Anschluss an die weiterführende Schule

Bei der Entwicklung von konkreten Unterrichtspaketen wird auch ausgearbeitet, wie die Grundschulen und die weiterführenden Schulen besser zusammenarbeiten können. Der nahtlose Anschluss an das Erlernen der Nachbarsprache soll für Schuler ab Klasse 5 gewährleistet werden. Das Pilotprojekt findet in der Ems Dollart Region statt. Mit der Verstetigung der Zusammenarbeit soll es möglich werden, in naher Zukunft „Frühe Nachbarsprache“ in der gesamten Grenzregion anzubieten. Die Projektlaufzeit erstreckt sich auf 2 Jahre.

„Frühe Nachbarsprache“ wird von der Europäischen Union und dem INTERREG-Programm gefördert und ist Teil des Dachprojektes „Arbeitsmarkt Nord“