AUFTAKT HANSESTÄDTE

INTERREG-PROJEKT

zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Hansestädte

AUFTAKT HANSESTÄDTE

Am Mittwoch, dem 27. März, startete das Projekt “Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Hansestädte – damals und heute”. Nachdem das Projekt den vielen Projektpartnern und anderen Beteiligten in einer Präsentation im schönen Het Arsenaal 1309 in Doesburg vorgestellt wurde, wurden die Erwartungen der Provinz Gelderland, der Provinz Overijssel, der Stadt Kalkar und der Euregio Rhein-Waal diskutiert. Die offiziellen Formalitäten wurden von allen Projektpartnern abgeschlossen, die gemeinsam den feierlichen Startschuss für dieses grenzüberschreitende Projekt gaben.

Das Hanse-Erlebnis

Im Rahmen des Projekts arbeiten 14 Hansestädte an einem gemeinsamen Ziel: das Hanse-Erlebnis für Besucher und Bewohner zu verbessern. Dieses Ziel soll durch die Entwicklung neuer grenzüberschreitender Produkte erreicht werden, die für das Tourismusunternehmen, die Städte und ihr Hinterland entwickelt werden. Schwerpunkte dabei sind: die gemeinsame Hanse-Erfahrung und die Geschichte der Hanse, veranschaulicht unter anderem durch den Einsatz von Augmented Reality. So können die Besucher virtuell in die Vergangenheit reisen und die alte Hansezeit erleben. Auch die bestehenden Fahrrad- und Camper-Routen sollen ausgebaut werden, sodass es für die Besucher einfacher wird, mehrere Hansestädte mit dem Fahrrad oder Wohnwagen zu besuchen.
Die vierzehn Hansestädte, die im Rahmen dieses Projekts zusammenarbeiten werden, sind: Deventer, Doesburg, Elburg, Harderwijk, Hasselt, Hattem, Kampen, Maasbommel, Zutphen, Zwolle, Emmerich, Kalkar, Neuss und Wesel.

Alle Anwesenden waren von dem Projekt sehr begeistert. Den Abschluss bildete ein Hanse-Lunch, bei dem die echte Doesburger Senfsuppe nicht fehlen durfte.

Das Projekt “Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Hansestädte – damals und heute” wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und von der Europäischen Union, dem niederländischen Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, dem MWIDE NRW, dem MB Niedersachsen sowie den Provinzen Gelderland und Overijssel mitfinanziert. Das Projekt wird durch ein Netzwerk aus regionalen (Tourismus-)Organisationen, den lokalen Tourismusbüros, den Gemeinden und einem Cluster von (Tourismus-)Unternehmen entlang der Strecke unterstützt. NBTC Holland Marketing, Erfgoed Gelderland und die Radboud Universiteit beteiligen sich ebenfalls an dem Projekt.