Dinkelland verbreitert Radweg am Nordhorn-Almelo-Kanal

Eine zweite Spur sorgt für

mehr Platz für Begegnungsverkehr

Dinkelland verbreitert Radweg am Nordhorn-Almelo-Kanal

Ein sicherer Radweg auf dem Touristen und Einwohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Kulturhistorische Route entlang des Nordhorn-Almelo-Kanals erleben können. Das ist das Ziel der Verbreiterung von 4,3 Kilometern Radweg entlang des Kanals von der Deutschen Grenze bis zur Ootmarsumse Straat (hinter Denekamp).

„Wir haben verschiedenen Varianten zur Verbreiterung des Radwegs untersucht“, erläutert Beigeordneter Benno Band. „Letztendlich haben wir und für das Modell „Karrenspur“ entschieden.“ Bei dieser Variante wird ein zweiter Betonpfad neben dem ersten angelegt, sodass eine Art Karrenspur entsteht. „Parallel zum heutigen anderthalb Meter breiten Betonradweg legen wir einen identischen zweiten Betonweg an. So sorgen wir dafür, dass der Fuß- und Radverkehr an der Grenze leicht aneinander vorbeikommen kann.“ Insgesamt wird der Radweg 3,8 Meter breit. Zwischen den beiden Betonwegen wird ein Grünstreifen von 80 Zentimetern Breite angelegt.

Die Gemeinde Dinkelland und die Stadt Nordhorn entwickeln gemeinsam eine Kulturhistorische Route, die Denekamp und Nordhorn mit einander verbindet. Das Verbreitern des Radwegs ist ein Unterprojekt davon. Die Route gibt Informationen über die Geschichte des Kanals und seiner Umgebung. Das wird an besonderen Standorten durch Texttafeln in Deutsch und Niederländisch erreicht.

Für die Umsetzung des Projekts wurden Fördermittel durch Interreg zur Verfügung gestellt. Das INTERREG V – Projekt „Kanalallee” wird durch die Europäische Union finanziert. Die Provinz Overijssel, das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, die Stadt Nordhorn und die Gemeinde Dinkelland unterstützen das Projekt ebenfalls.

Foto: Diese anderthalb Meter breite Betonspur wird nun um eine zweite Spur ergänzt. © Stadt Nordhorn