Das Gemeinschaftsgefühl fördern – Studierenden berichten

Interreg-Projekt

machen wir den Unterschied

Das Gemeinschaftsgefühl fördern – Studierenden berichten

Anfang 2020 feierte die Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN) und der Weezer Wellenbrecher die Genehmigung ihres Interreg-Projektes „Gemeinsam machen wir den Unterschied“. Die Partner wollten im Rahmen eines sog. Lernlaboratoriums mit den Einwohnern von Weeze auf die Suche nach Initiativen gehen, die die Gemeinschaft fördern, bei denen sich die Menschen treffen, inspirieren und miteinander aktiv werden. Und dann kam Corona.

Die vielen bereits geplanten Aktivitäten, Begegnungen etc. konnten nicht stattfinden. Die Projektpartner gaben jedoch nicht auf und suchten gemeinsam nach Möglichkeiten, das Gemeinschaftsgefühl zu fördern, insbesondere in Corona-Zeiten. Die Begeisterung der Studenten von der HAN war dabei ausschlaggebend.

Die Studenten Jenna, Ann-Sophie, Mario, Levin, Marie, Jacqueline und Nico und ihr Dozent Albert Sanders erzählen über ihre Erfahrungen in dem Projekt. Jenna ist sehr begeistert: „Ich finde es ein total spannendes Projekt und ich freue mich sehr auf die konkreten Projekte.“ Sie wird ergänzt von Marie: „Es ist nicht nur etwas Besonderes, etwas konkret zu organisieren, sondern wir lernen auch viel voneinander in dem Projekt.“ Die Studenten absolvieren nämlich nicht alle denselben Studiengang. Innerhalb des Fachs Sozialarbeit studieren sie entweder die Richtung „Europa“ oder die Richtung „International“ und das bietet unterschiedliche Perspektiven, bestätigt auch Mario.

Schließlich berichtet Ann-Sophie über die alternativen Pläne, die sie gemacht haben: „Wir denken an eine „Modellstadt für Weeze “, in der die Bewohner von Weeze ihre Traumstadt gestalten und der Gemeinde ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge präsentieren können. Ein weiterer Plan ist der „Quarantäne-Plausch“, bei dem Einwohner von Weeze, die sich in Quarantäne befinden, über Skype mit anderen sprechen können. Dies sollte helfen, die Einsamkeit zu bekämpfen. Es ist nur schwierig, dies zu organisieren.“

Eine Idee, die bereits Gestalt angenommen hat, ist die Initiative „Fotowelle Weeze“. Aktuell können die Bewohner von Weeze Motive fotografieren, die ihre eigene Situation oder ihre Meinung zu Weeze widerspiegeln. Die eingereichten Fotos werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert, die mit einer Diskussionsplattform verbunden ist. So machen die Studenten von der HAN, die Mitarbeiter des Weezer Wellenbrecher und die Bewohner von Weeze bereits jetzt gemeinsam den Unterschied.