EINSATZ VON WEARABLES IN UNTERNEHMENSPROZESSEN

IM INTERREG-PROJEKT

LOGWEAR

EINSATZ VON WEARABLES IN UNTERNEHMENSPROZESSEN

Heutzutage nutzen immer mehr Menschen tragbare Computersysteme, auch „Wearables“ genannt. Diese Wearables – oftmals in Form von Smartwatches, Datenbrillen, Fitness-Trackern oder elektronischer Kleidung – haben sich im Laufe der vergangenen Jahre fest in unser Leben integriert. Hierdurch können Daten einfach aufgezeichnet und verarbeitet werden. Diese Art von moderner Technik wird vor allem für Unternehmen zunehmend interessant, weil sie helfen kann, (Arbeits-)Prozesse zu optimieren. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es jedoch nicht leicht, Prozesse zu definieren, bei denen der Einsatz von Wearables sinnvoll ist.

Aus diesem Grund wurde das anwendungs- und praxisorientierte INTERREG-Projekt „LOGwear“ ins Leben gerufen. Das noch bis Ende dieses Jahres laufende Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten von Wearables zu beraten. Hierzu werden Untersuchungen durchgeführt und Analysen angestellt, um herauszufinden, wie KMU ihre Prozesse mithilfe von Wearables optimieren können. Dies ermöglicht eine stärkere Digitalisierung von Arbeitsprozessen in Unternehmen und ist ein wichtiger Baustein in Richtung Industrie 4.0.

Ziel ist es, den Unternehmen individuell über ein Online-Tool eine erste Einschätzung zu ermöglichen, inwieweit die eigenen Prozesse mithilfe von Wearables verbessert werden können. Daneben wird eine Unterstützung bei der Implementierung einer Wearable-Lösung geboten.

Im Zuge dieses INTERREG-Projekts arbeiten die Fontys Fachhochschule für Technik und Logistik in Venlo und die Hochschule Niederrhein (das Institut GEMIT sowie das Kompetenzzentrum FAST) mit den Unternehmen Helmut Beyers GmbH (Mönchengladbach), KLG Europe B.V. Venlo sowie der imat-uve gmbh (Mönchengladbach) zusammen.

Das Projekt LOGwear wird im Rahmen des INTERREG VA-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit ca. 1,1 Mio. € durch die Europäische Union, das MWIDE NRW und die Provincie Limburg mitfinanziert.

Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.