Begleitausschuss INTERREG Deutschland-Nederland

tagt im Düsseldorfer Regierungsgebäude

am 8. März 2019

Begleitausschuss INTERREG Deutschland-Nederland

Am letzten Freitag, dem 8. März 2019, fand der in diesem Jahr erste Begleitausschuss des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland bei der Bezirksregierung Düsseldorf statt. Es waren Vertreter der niederländischen Provinzen, der Euregios, des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, der Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster sowie der Europäischen Kommission anwesend. Der Regierungsvizepräsident, Herr Schlapka, hielt eine kurze Begrüßungsrede.

Zunächst wurde das im Jahr 2017 mit der Gemeente Venlo als Lead Partner gestartete Projekt „Healthy Building Network: Business cases for healthy buildings“ vorgestellt. Dieses Projekt schließt an das immer grösser werdende Bewusstsein und Interesse für das Thema Gesundheit und die Effekte, die sie in Gebäuden auf Menschen hat, an. Ziel ist eine effiziente Nutzung von Rohstoffen, die in einer Kreislaufwirtschaft lange und hochwertig genutzt werden, und letztendlich kein Abfall produziert wird. Eine moderne Gebäudetechnik schont Ressourcen, ist ökologisch und schafft ein gesundes Raumklima. Die Bauweise soll damit menschen- und umweltfreundlich sein. Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird erhöht und der Krankenstand gesenkt. Bis Ende 2021 sollen weitere „gesunde“ Gebäude gebaut werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Anschließend wurde das Projekt „Heavy Duty 4.0“, die Entwicklung intelligenter asynchroner Elektromotoren für Hebewerkzeuge mit extrem hohen Hebeleistungen, von RF-Frontend GmbH als Lead Partner präsentiert. Das Projekt startete im Juli 2018 und soll voraussichtlich Ende Juni 2021, mit einem Projektbudget von fast 2 Millionen Euro, abgeschlossen sein. Ziel dabei ist es, einen intelligenteren Motor zu bauen, der anbahnende Probleme erkennen kann: Wellenlagerverschleiß, Durchbrennen, Fehlbedienung von Drehzahl und Drehmoment und die elektrische Versorgung während Spannungsspitzen. Einige technische Projektpartner sind dabei unter anderem Philips Innovation Services und De Lepper BV. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde über verschiedene Themen diskutiert, darunter der Sachstand des Programms. Für laufende Projekte konnte insgesamt eine positive Bilanz gezogen werden. Auch die Besprechung des Vorbereitungsprozesses, inklusive der Inhalte zu den Stakeholderkonferenzen, stand auf der Tagesordnung.