Majeure Projekte

Eine neues Instrument im INTERREG IV A-Programm Deutschland-Nederland sind die so genannten „majeuren Projekte“. Diesen Titel erhalten grenzüberschreitende Projekte, die sich in ihren Aktivitäten und Resultaten nicht nur auf eine Region beschränken, sondern Auswirkungen auf das gesamte Programmgebiet zwischen Nordseeküste und Niederrhein haben. In die Kategorie „majeur“ fallen vor allem Projekte, bei denen die Entwicklung von nachhaltigen Technologien und Innovationen auf der Basis von angewandter Forschung im Mittelpunkt steht.

Da majeure Projekte auch über die Grenzen des Programmgebietes hinaus wirken sollen, werden allerdings auch besondere Anforderungen an die Projekte gestellt:
-          Sie sollen sich grundsätzlich über große Teile des Programmgebiets erstrecken, sie sind langfristig angelegt, nachweislich nachhaltig und erfahren viel Engagement von beiden Seiten der Grenze.
-          Die räumliche Ausdehnung und die hohe Qualität der majeuren Projekte spiegeln sich in der Regel im Volumen der Gesamtkosten wieder, wobei eine deutlich größere finanzielle Beteiligung der Wirtschaft erwartet wird.

Majeure Projekte sollten in enger Zusammenarbeit von Wissenseinrichtungen und Wirtschaft entwickelt werden. Für die Koordinierung und Entwicklung dieser Projekte ist beim Gemeinsamen INTERREG-Sekretariat Frau Ingrid Klinge-van Rooij als Manager majeure Projekte zuständig. Anträge und Ideen für mögliche majeure Projekte können sowohl mit ihr als auch mit den Verantwortlichen der regionalen Programmmanagements besprochen werden.

Die Entscheidung über die Umsetzung eines majeuren Projektes treffen die Mitglieder des Begleitausschusses des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland. 

Zur Einreichung von majeuren Projekten kann das gleiche Antragsformular genutzt werden, wie für regionale Projekte. Für mehr Informationen zu majeuren Projekten, kontaktieren Sie bitte Frau Klinge-van Rooij.